Ohne Eismaschine zum perfekten Eis

veröffentlicht am 3. April 2017 in Uncategorized von

Eismaschine gastbeitrag bildDer Sommer steht bald vor der Tür und mit ihm die heißen Tage, was gibt es an einem sonnendurchfluteten Tag besseres als ein Eis zum Abkühlen. Um auch im eigenen Heim nicht auf den Genuss der Süßspeise verzichten zu müssen, haben wir hier für dich die beliebtesten Rezepte zum Selbermachen aufgelistet.
 
 

Warum solltest du dein Eis selber machen wollen? – Die Vorteile

Immer mehr Menschen ernähren sich Bewusster und achten darauf von wo ihre Produkte herkommen und unter welchen Bedingungen sie produziert wurden. Sicherlich möchtest du beim Genuss deines Eises lieber Wissen, dass es sich um natürliche Produkte handelt, und nicht dass der Geschmack allein von künstlichen Aromen und Geschmacksverstärkern aus dem Chemielabor stammt und es zusätzlich mit allen möglichen Konservierungsstoffen haltbar gemacht wurde.
Ein weiterer Vorteil ist, dass du deiner Experimentierfreudigkeit freien Lauf lassen kannst. Du kannst nicht nur die Garnierung, wie Streusel und Erdbeer- oder Schokosoße anpassen, sondern auch verschiedene Geschmackssorten und Zutaten wie Obst oder Beeren miteinander variieren.
 
 

Es geht auch ganz ohne Eismaschine

Die Eismaschine wäre natürlich die einfachste Alternative. Wenn du dein Eis ohne Eismaschine selber herstellen möchtest, musst du vor allem auf die richtige Gefriertechnik achten. Bevor wir uns hiermit genauer aufhalten, kommen wir allerdings erstmal zu den Grundzutaten für das Eis.
 
Als Basis für die verschiedensten Geschmackssorten benötigst du zunächst eine Mischung aus Milch und Sahne (beides in der Vollfett Variante), beides wird im Verhältnis 1:1 miteinander vermischt. Das Fett in der Sahne, sowie in der Milch ist ein idealer Geschmacksträger und hilft dir, dass dein Eis nachher auch intensiv nach deiner Wunschsorte schmeckt. Eine Vegane alternative bilden hier Sojaprodukte bzw. Mandelmilch und Sahne.
 
Wenn Milch und Sahne soweit vermischt sind, folgt nun der Zucker. Achte darauf feinen Zucker zu verwenden, damit deine Eiscreme schön cremig wird. Deine Mischung wird nun mit dem Zucker aufgekocht, sei mit der Zuckermenge vorsichtig, da sie unter anderem die Süße deines Eises bestimmt. Nun brauchst du noch etwas, das für die Bindung sorgt, hierfür bietet sich Gelatine oder Eier besonders gut an. Beides sorgt dafür, das die Zutaten für die Eiscreme sich richtig miteinander Verbinden und das Eis eine gute Konsistenz hat.
 
Auch hier gibt es eine Vegane alternative, anstelle von Ei bzw. Gelatine kannst du auch Kokosmehl oder Johannisbeermehl verwenden (hierbei gilt 1Ei = 1TL Mehl).
 
Damit wäre die Basis für dein Eis auch schon fertig und du kannst nun nach Belieben deine eigene Eissorte erstellen, sei dabei ruhig etwas experimentierfreudig. Besonders gut zum Ausprobieren sind sicher Früchte, Beeren und Nüsse, aber auch Gewürze wie Vanille, Kakao, Lavendel, Salbei und was du noch so gerne probieren möchtest.
 
Anschließend muss deine Masse nun zum Abkühlen in den Gefrierschrank, am besten über Nacht ruhen lassen und am nächsten Tag die Mischung gut durchrühren und ab ins Gefrierfach für 1,5-2 Stunden, wenn die Masse angefroren ist, muss sie nochmals durchgeschlagen werden, und zwar alle 30 Minuten, um Luft unter die Masse zu heben und damit den idealen Schmelz zu erzeugen. Dann bleibt noch das Eis abzupacken und zu genießen. Weitere Eisrezepte hier.


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